Software update, Konto downgrade – Über vermeintlich kostenlose Downloads

Der moderne PC leidet an chronischen Gefühlen des Mangels. Darum muss der Besitzer für ihn nahezu täglich Software nachrüsten.

Hochwertige Programme kostenlos herunterladen, die ebenso gut funktionieren wie ihre teuren Pendants – ist da eine weit verbreitete Begehr. Deshalb bieten die Suchmaschinen sehr schnell zahlreiche Suchbegriffe an, wenn ein spezifisches Programm eingegeben wird (“Programm XY download gratis” et cetera). Manchmal sind Freeware Angebote allerdings an ein teures Abo geknüpft.

Einige Internetseiten bieten eine riesige Fülle von Freeware. Normalerweise können die kostenlosen Programme ohne Anmeldung sofort herunter geladen werden. Verlangen die Seiten zuvor eine Anmeldung, stecken dahinter eventuell dubiose Absichten. Ein Beispiel ist der Anbieter mega-downloads.net. Die Betreiber schieben dem Nutzer ein teures Abo im Gewand einer kostenlosen Registrierung unter.

Manchmal wird den Nutzern dabei nicht einmal klar, mit welchem Anbieter sie es zu tun haben. Sie wurden per Downloadlink unbemerkt weitergeleitet. Vor allem Suchmaschinen sind hier ein Risikofaktor.

Folgende Tipps sind unverzichtbar:
- Taucht eine Eingabemaske auf, die persönliche Daten verlangt, ist das angebot häufig unseriös.
- Es ist darauf zu achten, wer der konkrete Anbieter ist.
- Die gesamte Seite ist aufmerksam zu lesen, falls irgendwo von Testabos die Rede ist.
- Zahlungsaufforderungen dieser Seiten ist auf keinen Fall Folge zu leisten.
- Für Einsprüche und Reklamationen gegen Anbieter nutzt man bestenfalls die Musterbriefe der Verbraucherschutzzentrale.