WVM versucht vergeblich, einen Maulkorb gegen Rechtsanwalt Lankes zu erlassen
Wie wir auf Umwegen erfahren, hat die WVM Werbeverlag GmbH - erfolglos - versucht, Rechtsanwalt Lankes / München zu verbieten, Anfechtungsschreiben zu veröffentlichen, welche Rechtsanwalt Lankes verfasst hat, um Betroffenen zu helfen, sich gegen Adressbuch- und Anzeigenfirmen zu wehren.
Hier einige Zitate aus dem Urteil, welche zur Frage der Seriosität - Unseriosität der WVM beitragen:
"...So heisst es ... in der dargestellten Meldung einer Gemeinde vom 12.11.2006, dass im Rahmen der Anzeigenakquise "Nachverträge zur bestehenden Bürgerbroschüre" hätten abgeschlossen werden sollen, während die Bürgerbroschüre der Stadt bereits verteilt und der Prozess abgeschlossen gewesen sei.
Vergleichbare Ausführungen enthält der als Anlage AG 3 vorgelegte Artikel mit der Überschrift "Schon wieder sind unseriöse Anzeigenwerber unterwegs !"
Dort wird ausgeführt: "Diese geben zunächst vor, für die nächste Auflage dieser Informationsbroschüre Anzeigen einzuholen. Schaut man sich den zu unterschreibenden Anzeigenauftrag genauer an, fällt auf, dass er gar nicht für die Tenninger Info Broschüre gilt"
Entsprechendes gilt für den Warnhinweis der Gemeinde Karolinenfeld, die unter "Achtung, Achtung, Achtung, Achtung!" darüber informiert, dass um Anzeigen für eine neue Gemeindebroschüre geworben werde, zur Zeit jedoch keine Neuauflage der Gemeindebroschüre geplant sei (AG 5) ..."
"... Ein Unterlassungsanspruch besteht nicht, da es sich (bei den angegriffenen Äußerungen, d. V.) um eine zulässige Meinungsäußerung handelt... Die Aussage, dass Anzeigenverträge der Verfügungsklägerinnen in "wesentlichen Merkmalen" aus den in einem Urteil genannten Gründen weiterhin bestimmten Wirksamkeitsanforderungen nicht entsprächen, stellt eine subjektive, rechtliche Wertung dar. Es liegt weder eine Schmähkritik noch eine Formalbeleidigung vor".
Über 1000 Gerichtsverfahren verloren
Es ist kaum zu glauben - die WVM hat bereits über 1000 Gerichtsverfahren in den letzten Jahren wegen unberechtigter Forderungen aus Anzeigen - "Verträgen" verloren. (Wir hatten Einsicht in eine entsprechende Eidesstattliche Versicherung)
So viele Verfahren - das kostet eine ganze Menge Geld. Trotzdem macht die WVM weiter. Wenn man so viele verlorene Verfahren locker wegstecken kann - dann zeigt das wohl, wie einträglich es ist, mit dubiosen Methoden sein Geld zu verdienen. (Nov. 08)
Prozessbetrugsversuch durch WVM ?
In mindestens einem zivilrechtlichen Prozess hat die WVM behauptet, alle strafrechtlichen Verfahren gegen die WVM seien eingestellt. Das ist falsch. (November 2008 - ein laufendes Ermittlungsverfahren ist der Redaktion bekannt) Im übrigen ist es ja leider so, dass meistens eine strafrechtliche Verurteilung bei Schwindel kaum möglich ist. Der Trick beruht ja gerade darauf, alle Bedingungen zu nennen und nur durch ablenkende oder irreführende Akzente die Unterschrift zu erschleichen - so ist die Absicht der Irreführung nicht nachzuweisen - aber genau das ist nötig, um eine strafrechtliche Verurteilung herbeizuführen. |