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Meinolf Lüdenbach - die Zentralfigur im internationalen Adressbuchschwindel

Juli 2009 zisch.ch: Hausdurchsuchungen bei Intercable, Novachannel, Ovag, Premium Recovery und Maiwolf Holding. 6 Personen in U-Haft Pressebericht

Juli 2009 Neue Zuger Zeitung Online: Intercable bekommt Besuch von der Polizei

Anm.: Obwohl die meisten Schweizer Lüdenbach Firmen (Intercable, Novachannel usw.) ins Visier der Kriminalpolizei geraten sind , Geschäftsräume durchsucht und Personen festgenommen wurden, ist die Lüdenbach zuzuordnende Firma ECG - welche "offfiziell" in Spanien sitzt - weiterhin von der Schweiz aus tätig. Die ECG benutzt für ihre Mahnungen einen spanischen Absender - aber die Post der angeblich in Valencia sitzenden "Rechtsabteilung" wird von der Schweiz aus verschickt. Beleg

© Facts, 2006-02-16; Seite 54; Nummer 7, Wirtschaft Adressenverzeichnis

Peinlich für die Schweiz

Eintragungen in Firmenregister sind legal, manchmal nützlich und in speziellen Fällen unanständig teuer. Weltweit fühlen sich Tausende betrogen von einem Innerschweizer Firmennetz.

Man ist genervt in den Schweizer Botschaften. Unternehmen aus aller Welt beschweren sich bei den Diplomaten über ein Innerschweizer Firmenkonglomerat, das mit teuren Adressbucheinträgen weltweit geschäftet.

In Grossbritannien hat sich ein Mitglied des Europaparlaments des Falls angenommen. In Polen und Tschechien sind Gerichte angegangen worden.

Im Zentrum des Wirbels stehen die Firmen Novachannel in Luzern sowie die Inkasso-Unternehmen Ovag International in Meggen LU und Premium Recovery in Cham. Gegen ihre Führungskräfte läuft ein Strafverfahren wegen Verdachts auf unlauteren Wettbewerb. Beauftragt wurde es vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco).

Beschwerden rund um den Erdball

1300 Beschwerden sind in den letzten drei Jahren bei Schweizer Botschaften und in Bern eingetroffen. Gegen Novachannel allein 500 bis 600. Aus Frankreich rund 240, aus Grossbritannien etwa 80. Sogar aus den USA und Australien kamen Reklamationen.

«Ein wahnsinnig grosser Fall, was den Kreis der Betroffenen anbelangt», sagt Untersuchungsrichter Max Gauglitz. Die Methoden dieser Firmen sind simpel, aber effektiv: Die Registerfirma verschickt Formulare an Unternehmen, in denen sie um die Überprüfung ihres Eintrags in einem Geschäftsadressenverzeichnis bittet. Dass aber der Eintrag rund 1000 Euro kostet, steht im Kleingedruckten. Mit der Unterschrift verpflichten sich die Betroffenen für drei Jahre. Macht 3000 Euro. Werde nicht gezahlt, versuchten die Inkasso-Firmen «mit grossem Druck», das Geld einzutreiben, sagt Gauglitz.

Nachdem das Seco letzten September die Strafuntersuchung bekannt gemacht hatte, wurde die Beschwerdeflut noch grösser: Gegen 300 Reklamationen sind seither hereingeflattert.

Novachannel-Geschäftsleiter Michael Röwe war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. In früheren Aussagen bezeichnete er den Vorwurf des unlauteren Wettbewerbs als «haltlos und absurd». Der Strafantrag gegen die Inkasso-Firmen datiert bereits aus der ersten Hälfte des Jahres 2004. Dann lag der Fall bis Februar 2005 beim Amtsstatthalteramt in Luzern.

«Wegen der starken Zunahme der Beschwerden» seit Anfang 2005 der Strafantrag gegen Novachannel nachgereicht worden, sagt Guido

Send a petition to the European Parliament to protest against guide scam in English / in Italiano
Schreiben Sie eine Petition an das Europäische Parlament. Nur mit einer europaweiten Gesetzesinitiative können die Betrüger daran gehindert werden, ungeschoren aus dem Ausland zu agieren und Unterschiede in der nationalen Gesetzgebung auszunutzen. (mehr Infos)
VERWENDEN EBENFALLS EIN LÜDENBACH-FORMULAR
EUROPAPARLAMENT UND ADRESSBUCHSCHWINDEL

PRESSEBERICHTE ZUM THEMA REGISTERHAIE

07.08.2009
Tagesanzeiger.ch: Polizei ermittelt gegen Adressbuch-Mafia
Juli 2009
Intercable bekommt Besuch von der Polizei

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